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Während die meisten noch über Hitzeinseln und Starkregen reden...

Während die meisten noch über Hitzeinseln und Starkregen reden...

... gibt es in Soest bereits eine handfeste Antwort.

Heute im Soester Anzeiger (17.08.2026, Marion Heier): Volker Stelzig vom Soester Büro für Landschaft, Ökologie und Planung ist vom Jumbo-Block-System überzeugt – und das aus guten Gründen.

Das System macht aus bestehenden Straßen und Plätzen eine unterirdische Speicher- und Kühlungsinfrastruktur:

✅ knapp 14 m³ Regenwasser pro Block

✅ verbaut in nur 2,70 m Tiefe

✅ kühlt die Oberfläche passiv um bis zu 9,3 °C – ohne einen einzigen Watt Strom

✅ verhindert Überflutungen und macht das Wasser vor Ort nutzbar (Brandschutz, Bewässerung, Kühlung)

✅ 792 Tonnen Traglast im Verbund

✅ 80–120 Jahre Nutzungsdauer

Oben Straße – unten Schwammstadt 2.0.

Während andere noch Rückhaltebecken planen oder Bäume als einzige Lösung diskutieren, zeigt dieses System, dass man Verkehrsflächen doppelt nutzen kann. Und das ist keine Theorie: Es wird bereits realisiert (u. a. in Minden).

Grundsätzlich müssen wir uns alle einmal fragen: Warum braucht eine funktionierende Lösung fünf Jahre, bis sie endlich breitere Aufmerksamkeit bekommt?

Der Artikel ist lesenswert: https://www.soester-anzeiger.de/lokales/soest/neue-idee-gegen-hitze-und-hochwasser-soester-planer-setzt-auf-unterirdische-wasserspeicher-94435132.html

🫵 Wer hat Lust, das Thema auch in die bundesweite Debatte zu heben?

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