Dashboard & IoT

Anlagendaten in Echtzeit – nachprüfbar dokumentiert

Das JUMBO BLOCK Dashboard zeigt, was in der Anlage passiert, und hält fest, was passiert ist. So entsteht aus Messwerten eine belastbare Grundlage für Betrieb, Meldungen und die Aufarbeitung von Ereignissen.

Stand:

JUMBO BLOCK Dashboard auf einem Monitor in einer Leitwarte

Zustände jederzeit im Blick

  • aktuelle Füllstände der Speicherbereiche
  • Entwicklung von Niederschlag und Wetter
  • Status einzelner Sensoren
  • Gesamtzustand des Systems
  • Alarme und betriebliche Ereignisse

Aus diesen Daten wird eine verlässliche Grundlage für betriebliche Entscheidungen – bis hin zur gezielten Entleerung vor einem angekündigten Starkregen oder zur Entnahme von Wasser in Trockenphasen.

Architektur: Sensoren, LoRaWAN-Übertragung, Dashboard und IOTA-Integritätsebene
Architektur: Das System misst, das Dashboard steuert, IOTA verifiziert.

Vier Funktionsbereiche

Überwachen, verwalten, verifizieren, entscheiden

  • START-CENTER

    START-CENTER

    Infrastruktur überwachen

    Übersicht über Sensordaten, Füllstände und Umweltbedingungen. Dieselben Live-Daten stehen über die öffentliche API bereit.

  • ADMIN-CENTER

    ADMIN-CENTER

    System verwalten

    Sensoren konfigurieren, Einstellungen pflegen und einen stabilen Betrieb sicherstellen.

  • SETUP-CENTER

    SETUP-CENTER

    Aufzeichnungen verifizieren

    Prüf- und Diagnosewerkzeuge, Audit-Export und direkter Link zum aktuellen Anker im IOTA Explorer.

  • CONTROL-CENTER

    CONTROL-CENTER

    Lage verstehen

    Lagebild für außergewöhnliche Ereignisse; Lagebestätigung nach dem Vier-Augen-Prinzip, protokolliert in der Audit-Kette.

Nachvollziehbarkeit

Was ist wirklich passiert?

Das System erzeugt regelmäßig digitale Momentaufnahmen mit Zuständen, Messwerten, Wetterdaten, Zeitstempeln und Ereignissen. Jeder Datensatz ist mit dem vorherigen verknüpft. So lässt sich später rekonstruieren, wann sich etwas verändert hat, wie sich ein Ereignis entwickelt hat und welche Teile der Anlage betroffen waren.

Zusätzliche Sicherheit durch IOTA

Integritätsnachweise werden kryptografisch im IOTA Mainnet verankert. Da diese Prüfung von keiner zentralen Stelle abhängt, kann jeder die Unverändertheit der Aufzeichnungen unabhängig kontrollieren. Ein Prüfwerkzeug bestätigt die Integrität heruntergeladener Audit-Dateien auch ohne Internet.

Das unterstützt die technische Analyse von Starkregenereignissen, die Dokumentation von Vorfällen, Versicherungs- und Schadensbewertungen sowie Nachweise gegenüber Aufsichtsbehörden nach NIS-2, KRITIS-Dachgesetz und CRA.

KRITIS · NIS-2 · CRA →

Grafik: Schnittmenge aus JUMBO BLOCK Wasserspeicher und IOTA-Datenintegrität

Internet of Things

Sensorik und Datenübertragung

  • LoRaWAN®

    Energieeffiziente Übertragung mit hoher Reichweite – zuverlässig auch aus unterirdischen oder abgelegenen Anlagen.

  • Lange Laufzeit

    Batterielaufzeit der Sensoren typisch fünf bis zehn Jahre; Oberflächen individuell anpassbar.

  • Eindeutig identifizierbar

    Anlagen und Komponenten sind eindeutig zugeordnet; Daten sind für Berechtigte jederzeit abrufbar.

  • Wasser abrechnen

    Gespeichertes und wiederverwendetes Wasser lässt sich genau erfassen und transparent abrechnen.

LoRaWAN-Füllstandssensor
Füllstandssensor
LoRaWAN-Gateway
Gateway

FAQ

Häufige Fragen

Was ist das JUMBO BLOCK Dashboard?

Eine selbst gehostete Überwachungsplattform für Regenwasser- und Speicheranlagen. Sie zeigt Füllstände, Sensorzustände und Wetterdaten in Echtzeit, dokumentiert Ereignisse in einer verketteten Audit-Kette und verankert Integritätsnachweise im IOTA Mainnet. Live seit November 2025 unter jumboblock.net.

Wie werden die Daten vor Manipulation geschützt?

Jeder Datensatz ist kryptografisch mit dem vorherigen verknüpft. Zusätzlich werden Integritätsnachweise in einem dezentralen Netzwerk (IOTA Mainnet) verankert. Ein Prüfwerkzeug kontrolliert heruntergeladene Audit-Dateien auch vollständig offline.

Wie gelangen die Sensordaten ins Dashboard?

Über LoRaWAN®: energieeffiziente Funkübertragung mit hoher Reichweite, auch aus unterirdischen Anlagen. Die Sensoren arbeiten mit einer Batterie typischerweise fünf bis zehn Jahre.

Können Behörden die Daten direkt abrufen?

Ja. Eine öffentliche, authentifizierungsfreie Schnittstelle (API) liefert den aktuellen Anlagenzustand – etwa für Leitstellen, GIS-Karten oder SCADA-Systeme –, ohne dass der Betreiber Daten übermitteln muss.